-
L’Esprit du Chemin eine Herberge von, für und durch Pilger
L’Esprit du Chemin eine Herberge von, für und durch Pilger
Sie sind hier: Herberge > unser Logo
unser Logo
Unser Logo besteht aus drei Teilen die, unserer Meinung nach, zusammen "L'Esprit du Chemin" -der Geist des Weges- bilden: das Haus, die Musschel, der Sternenweg.
das Haus
Jeder Weg benötigt Raststätten, wo Reisende sich erholen können. Ausserdem ist “L'Esprit du Chemin" auch für uns eine Raststätte, auf dem Weg nach …..? Wer wird es sagen. Erstmals haben wir unsere Rucksäcke hier ausgepackt und wir fühlen uns hier sehr zu Hause. Die Erfahrung ist wunderbar: erst waren wir selbst die Reisenden, jetzt sind Leute aus der ganzen Welt unsere Gäste.
die Musschel
Der Camino de Santiago ist für uns eine wichtige Inspiration und weitaus die meisten unserer Gäste sind “Pilger”. Das Symbol des Camino’s ist, schon Jahrhunderte lang, die Jakobsmusschel. Bezüglich dieses Symbols, gibt es viele Legenden. Wie zum Beispiel die Geschichte des Ritters, der ins Meer geschleudert wurde, aber im letzten Moment von Jakobus gerettet wurde. Der Ritter tauchte wieder aus den Wellen auf, von oben bis unten bedeckt mit Musscheln .... An der Fassade unserer Herberge hängt eine grosse, bronzerne Jakobsmusschel, entworfen von Hubertas Vater, Jan Bruin.
der Sternenweg
Der Glaube in ‘Heiligen Orten’ ist von allen Zeiten. So folgt der Camino de Santiago einen alten Weg nach Cabo Fisterra, der wohl schon von den Kelten gebraucht wurde. Dort, am Ende der Welt, ging die Sonne unter und begann das Reich der Toten und der Wiedergeburt. Erzählt wird auch das die Kelten wiederum einen alten Sternenweg vefolgten, der zurückführte nach dem verschwundenen Reich Atlantis.
In der “Codex Calixtinus”, das Pilgerbuch aus dem 12. Jahrhundert (>> hierneben), wird der Camino beschrieben als die weltliche Repräsentation der Milchstrasse. Nach diesem Buch sah Karl der Grosse an einer Nacht
“einen Sternenweg. Dieser lief vom Friesischen Meer bis (...) zu Galicien, wo derzeitig der Körper des seligen Jakobus ruhte ohne das mann davon wusste.”
Jakobus selbst beauftragte Karl dem Grossen um
“mein Pilgerweg (...) zu befreien, sodass man (..) mein Grab besuchen kann.”
(Ob dies tatsächlich passiert ist oder nicht, Karl ist jedenfalls nie weiter als Zaragoza gekommen. Von hieraus machte er seinen berüchtigten Rückzug über Roncesvalles).
Mehr > Das „auf dem Weg sein“ ist auch eine bekannte Metapher für das Leben.
Codex Calixtinus
Der Codex Calixtinus ist einer der ältesten Schriften über den Camino de Santiago und ein prächtiges Beispiel von der reichen Geschichte dieses Pilgerwegs. Der Codex datiert schon aus dem 12. Jahrhundert und ist benannt nach Papst Calixtus II. Natürlich ist viel Aufmerksamkeit gerichtet auf Jakobus, den Wunder die er getan hat und der Überbringung seines Leichnames nach Galizien. Der Codex mahnt die Pilger auch sich gut zu benehmen und verflucht jeden der unehrlich Geld nimmt wie: verkleidete Priester, Huren, Geldwechsler und ... bestimmte Gastwirten. Das letzte Teil des Codex ist besonders eine praktische Reiseausgabe für den Pilger. Hierin werden die vier Hauptstrecken duch Frankreich und die Strecke durch Spanien beschrieben.
Viele Lieder des Codex Calixtinus werden heutzutage immer noch gesungen. In unserer Herberge spielen wir diese Musik gerne während des Frühstücks: :
•"Miracles of Sant'iago; Music from the Codex Calixtinus", von Anonymous 4; Verlag: Harmonia Mundi (> oben: ein Fragment), und
•"Pilgrimage to Santiago", von The Monteverdi Choir, Verlag: Monteverdi Productions.

Santiago
Santiago ist der spanische Name für den heiligen Jakobus, ein Apostel Jesu.
Mehr > Santiago