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L’Esprit du Chemin eine Herberge von, für und durch Pilger
L’Esprit du Chemin eine Herberge von, für und durch Pilger
was Sie zu Hause lassen ...
... ist gut mitgenommen. Das hört sich an wie ein Gemeinplatz; aber unterwegs wird Ihnen bewusst werden, wie wahr das ist. Obwohl es selbstverständlich keine „harten“ Normen gibt, können Sie vielleicht diese Faustregel benutzen: ihr Rucksack „soll“ eigentlich nicht mehr als 10-15% ihres Körpergewichts wiegen. Ganz gewiss wenn Sie nicht zelten.
„Wenn man den Rucksack zu voll stopft, hat man keinen Raum mehr für neue Erfahrungen“ (ein Pilger).
Einfachheit und Vertrauen
Der Camino ist eine gute Möglichkeit, das tägliche Leben eine kurze Zeit zu vergessen. Dazu hören, meinen wir, auch die Alltagsgeschäfte. Sie werden erstaunt sein, wie wenig man letzendlich braucht. Ausserdem kommt man unterwegs regelmässig an Läden vorbei und ..... vielen hilfsbereiten Leuten. Vertrauen Sie darauf und auf sichselbst!
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praktische Tipps
Aus allen Teilen der Welt machen sich Leute auf den Weg nach Santiago, Jung und Alt. Zu Fuss, auf dem Fahrrad oder selbst auf dem Pferd. Einer nimmt sich die Zeit, der andere ist zeitgebunden. Viele suchen die Einfachheit und die Gesellschaft in „Albergues“, andere legen mehr Wert auf Luxus und Intimsphäre. Die Vorbereitungen sind also für jeden anders.
Letztendlich hängt es natürlich zusammen mit Ihrer Erfahrung und Kondition, der Saison in der man anfängt und mit der Auswahl der Strecke.
Eines ist sicher: viele Leute nehmen zuviel Gepäck mit. Das sehen sie dann erst ein, wenn sie schon unterwegs sind. Das Postamt in Saint-Jean- Pied-de-Port macht gute Geschäfte mit den vielen Leuten, die Kilos Gepäck nach Hause schicken.
Deshalb einige Hinweise:
•tun Sie vorher etwas für Ihre Kondition. Gehen oder radeln Sie einige Male mit dem Gepäck, das Sie auch auf Ihrem Pilgerweg mitnehmen wollen,
•feste Wanderschuhe sind notwendig, Bergschuhe nicht,
•vor allem auf den vielbelaufenen Strecken braucht man kein Zelt und keine Sachen zum kochen; es gibt genügend zahlbare Gaststätten,
•im Sommer genügt ein dünner Schlafsack oder ein Bettuchsack. (In den „Albergues“ sind keine Bettücher zu bekommen. Wenn es Decken gibt, sind die nicht immer sauber),
•fast überall gibt es Gelegenheit um die Kleider zu waschen; man braucht also nicht viel Ersatzkleidung mit zu nehmen
•die vielbelaufenen Strecken sind gut bis ausgezeichnet beschildert, man braucht keine Wanderkarten mitzunehmen
•eine gute Wasserflasche oder eine guter Wassersack reicht; wenn es sehr warm ist kann man extra Wasser in Plastikflaschen mitnehmen.
•auch in Spanien kann es tüchtig regnen; ein gutes Cape hält dich selbst nicht nur trocken sondern auch deinen Rucksack
•es kann mal vorkommen dass man auf dem Boden schlafen muss; nimm deshalb eine Matte mit ( ist auch nützlich bei einer Pause unterwegs),
•vergess die Ohrpfropfen nicht.
Bettwanzen
Es gibt wieder Bettwanzen in allen Typen von Unterkünften, einschließlich der Pilgerwege nach Santiago.
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