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L’Esprit du Chemin eine Herberge von, für und durch Pilger
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Wege in Spanien
Der „Camino Francés“, ab die französische Grenze nach Santiago, ist der bekannteste Weg durch Spanien. Da dieser Camino immer stärker benutzt wird, gibt es mehr und mehr Aufmerksamkeit für andere Wegen, wie der Küstenweg (“Camino del Norte”) und der Weg ab Sevilla (“Vía de la Plata”).
der Camino Francés
Der Camino Francés wird da immer mehr belebt, auch durch neue Bebauungen und neue Autobahnen, doch die Strecke bleibt faszinierend: Landschaften die sich abwechseln, eine reiche Kultur, ein dichtes Netz an „Albergues“ und ... die starke Erkenntnis daß in mehr als 1000 Jahren millionen Pilger vorausgegangen sind.
Der Camino Francés hat zwei Startpunkte, beide an der spanisch-französischen Grenze in den Pyrenäen:
•Roncesvalles, etwa 30 Kilometer südlich von Saint-Jean-Pied-de-Port, und
•Col du Somport, etwa 40 Kilometer südlich von Oloron-Sainte-Marie.
Die beiden Strecken kommen zusammen in Puente la Reina und folgen danach derselben Strecke nach Santiago de Compostela.
Der Camino Francés folgt einer viel älteren Pilgerstrecke, die schon von den Kelten benutzt wurde (> der Sternenweg). Die Strecke führte weiter nach dem, ehemaligen, Ende der Welt. Im Mittelalter folgten christlichen Pilger diesem alten Beispiel, durch nach Santiago weiterzulaufen zum Cabo Fisterra: dem Kap am Ende der Welt. Diese alte Tradition wird heute von immer mehr Pilgern aufgenommen. Einigen folgen hier einem alten Ritual, um sich symbolisch zu verabschieden von der „ Vergangenheit“ und damit auch der Anfang vom „Neuen“ zu markieren. Zum Beispiel durch alte Kleiderstücke ins Meer zu werfen.
Das letzte Stück des Camino Francés ist sehr belebt. Aber es gibt Alternativen:
•den “Camino de Invierno”, und
•Teile der “Vía de la Plata”.
Der Camino de Invierno fängt an bei Ponferrada (am Camino Francés) und endet bei Lalin (an der Vía de la Plata, zwei Etappen südwestlich von Santiago). Diese Variante wird auch offiziell anerkannt als "Camino de Santiago".
Oder ... verlassen Sie den Camino Francés bei Astorga und gehen Sie über die nördliche Variante der Vía de la Plata (siehe weiter unten) Richtung Süden nach Granja de Moreruela. Dort biegen Sie ein in die westliche Schlussvariante der Vía de la Plata nach Santiago.
der Küstenweg
Eigentlich geht es hier nicht um eine Strecke sondern mehrere: „Los Caminos del Norte“. Die Variationen unterscheiden sich besonders durch den Punkt warauf man die spanische Küste verläszt um, durch die Küstengebirge, anzuschließen auf der Camino Francés. Die kürzeste Variante ist der Camino Vasco del Interior, ab Irun (an der spanisch-französischen Grenze, über Vitoria/Gasteiz, nach Santo Domingo de Calzada (etwa 120 Kilometer nach Puente la Reina). Die längste Variante ist der Camino de la Costa, ab Irun, durch Santander, Gijón und Ribadeo nach Arzua (etwa 40 Kilometer vor Santiago). Die dazwischenliegenden Varianten sind:
•der Camino Primitivo, ab Oviedo (südwestlich von Gijón) durch Lugo, nach Palas de Rei (etwa 90 Kilometer vor Santiago), und
•der Camino ab Oviedo nach León.
Mehr > nebenan: Video Camino del Norte (Irun - Gernika und Muskiz - Santander)
die Vía de la Plata
Diese Via wird noch viel weniger benützt und führt duch das stille Landesinnere von Spanien. Die Strecke führt Ihnen durch prächtige, im Süden afrikanisch anmutende Landschaften, und fesselnde Städte und Städtchen wie: Sevilla, Mérida, Cáceres, Salamanca und Zamora. Die Via de la Plata hat zwei Schluszvarianten, ab dem Dorf Granja de Moreruela, etwa 40 Kilometer nördlich von Zamora:
•die nördliche Variante schlieszt sich nach etwa 100 Kilometer auf der Camino Francés an,
•die westliche Variante geht über Orense nach Santiago entlang einer eigenen, viel weniger benützten Strecke.
Mehr > nebenan: Video Via de la Plata (über Orense)
Saint-Jean > Küste
Von Saint-Jean-Pied-de-Port kann man über die GR 10 in vier oder fünf Etappen nach Hendaye gehen. Dieses Städtchen liegt gerade nördlich von Irun, dem Anfangspunkt der “Caminos del Norte”.
Ein wunderschöne, aber schwerer Weg. Bergerfahrung ist erwünscht. Alternatiive: durch Hügel und Täler, über kleine Wege zur Küste. Das Pilgerbüro und wir können Sie vor Ort darüber informieren.
Links
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•Pilgerwege (Thekla & Aloys)
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•Pilgrimage to Santiago, “where past pilgrims share and future pilgrims learn”.