Camino de Santiago |
![]() logo Camino de Santiago
|
|
|
„Camino de Santiago“, so
nennen die Spanier den Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Eigentlich
betrifft es mehrere Wege. |
||
Wegen in Deutschland, Österreich und der SchweizDurch Deutschland führen zwei alte
Hauptrouten nach Spanien:
Wichtige Verbindungsrouten in Deutschland
selbst sind der ‘Königsweg” von der deutsch-polnischen
Grenze nach Aachen (Niederstraße), und die "Goldene Straße",
von der deutsch-tschechischen Grenze nach Konstanz (Oberstraße).
Von Deutschland aus führt die Oberstraße durch die nord-westliche
Schweiz nach Genf und weiter nach Le Puy-en-Velay (Frankreich). Die österreichische
Route mündet bei Feldkirch in den schweizerischen Teil des Pilgerweges.
Der Verlauf der Nieder- und der Oberstraße finden sie auf der Karte Routen
in Frankreich eingezeichnet. |
|
|
|
|
Webseite “Pilgerwege”,
von Thekla Schrange & Aloys Schäfer, u.a.
Jakobswege und Jakobusgesellschaften in Deutschland; Webseite von Raimund Joos; Webseite "Wandern in Europa - Fernwege.de" |
|
| Conrad Stein Verlag | ||
|
|
Schweizerische Vereinigung der Freunde des Jakobsweges; Webseite "Jakobsweg - unterweg sein" | |
|
|
Sankt Jakobs Bruderschaft Österreich | |
| Tyrolia Verlag | ||
|
|
the British Confraternity of Saint James | |
|
Deutschland: die
Niederstraße |
![]() unterwegs |
|
|
Deutschland, Österreich
und die Schweiz: die Oberstraße |
![]() Jakobsweg durch die Schweiz: Thuner See |
|
|
Wegen in FrankreichDie
vier Hauptwegen durch Frankreich nach Spanien sind:
Diese
Wegen sind
aufgenommen
in
die Karte hierneben. Der bekannteste
„chemin“ ist der ab Le-Puy-en-Velay (GR 65). Mittlerweile ist und wird
tüchtig gearbeitet an der Beschilderung und Beschreibung der anderen drei
Wegen und einige Zubringerrouten. Das gilt auch
für die Zubringerrouten ab der Niederlande, Belgien,
Deutschland, Österreich und der Schweiz bis zu den bereits genannten
Ausgangpunkte Paris, Vézelay, Le
Puy
und Arles. Mittlerweile gibt es auch
Dokumentationen zu einzelnen französischen Zubringerrouten wie z.B. die
in der Bretagne, dem Elsass, und die von Cluny
und Lyon nach Le
Puy-en-Velay. |
|
|
|
|
les
Amis de Saint-Jacques des Pyrénées-Atlantiques (Saint-Jean-Pied-de-Port) et les Amis de Saint-Jacques de la Voie de Vézelay |
|
| la Fédération Francaise de la Randonnée Pédestre (FFRP) | ||
|
LEPERE
Editions |
||
|
|
the British Confraternity of Saint James |
|
| Cicerone Press | ||
|
|
Conrad
Stein Verlag |
|
|
Frankreich: der Weg ab
Paris |
|
|
|
Frankreich: der Weg ab
Vézelay |
![]() Vézelay |
|
|
Frankreich: der Weg ab Le Puy-en-Velay (GR
65) |
|
|
|
Frankreich: der Weg ab Arles |
![]() Arles: Kathedrale |
|
|
tipp:
Pilgerpass
In Spanien benötigen sie einen Pilgerpass für die Übernachtung in den “Refugios”. Dieser sollte täglich abgestempelt werden. Einen Pilgerpass bekommen sie durch Bezahlen einer geringen Gebühr beim Pilgerbüro in Saint-Jean-Pied-de-Port, 39 rue de la Citadelle. Das Büro befindet sich gleich gegenüber unserer Herberge. Einen Pilgerpass können sie auch in Roncesvalles beziehen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass sie den Ausweis bei der Jakobsverein Ihres Landes bestellen. |
![]() Pilgerpass |
|
|
Frankreich: (westlicher)
Übergang Pyrenäen Saint-Jean-Pied-de-Port
ist seit Jahrhunderten ein wichtiger Übernachtungsort vor dem Übergang
über die Pyrenäen. “Pied-de-Port” bedeutet “am Fuß des Passes”.
Der Übergang selbst wird de Cize genannt (auf baskisch Garazi). Im Codex
Calixtinus (aus dem 12. Jahrhundert) wurde der Übergang über die Pyrenäen
wie folgt beschrieben. “Dort,
in dem Baskenland, führt der Weg von St. Jakobus, zu einem hohen Berg,
die Passage darüber ist die von Cize. Sie ist so hoch, das man denkt, den
Himmel zu berühren. Von
Saint-Jean-Pied-de-Port (auf 146 Metern) gibt es also zwei Routen über
die Pyreneen nach Roncesvalles (auf 952 Metern):
Für Fußpilger ist die
“Route Napoléon” die Gebräuchlichste. Fahrradfahrer fahren beinahe
alle via Valcarlos, über die D933 (diese ist auf der Karte in braun
eingezeichnet). Bereiten Sie sich
gut auf diese Etappe vor und bedenken Sie das Sie sich in den Bergen
bewegen. Das Wetter kann schnell umschlagen und bei Nebel müssen Sie
besonders vorsichtig sein. Im Frühjahr und im Herbst können Schnee, Kälte,
aufgeweichte Böden und starker Wind den Übergang gefährlich machen. Deshalb die
folgenden Tipps:
Nach den Warnungen und
Hinweisen noch ein Rat von uns: Genießen
Sie die Etappe, denn sie ist wahrlich prächtig. In Roncesvalles können Sie im dortigen Kloster übernachten. Dieses wurde im Jahr 1132 gegründet, um Pilgern eine Unterkunft zu bieten. Die Bergetappe war früher noch viel schwerer als heute, es gab sogar noch Wölfe in dieser Region. Es gab Zeiten, da wurden im Kloster jährlich 25.000 Mahlzeiten an Pilger ausgegeben. |
![]() Saint-Jean-Pied-de-Port > Roncesvalles vergrößern
|
|
|
Tipp:
„Express Bourricot“
Mit dem Busdienst „Express Bourricot“ (Tel. 0033-(0)661960476) können Pilger oder nur der Rucksack von Saint Jean Pied de Port nach Roncesvalles über die Berge gebracht werden. Wer sich hierzu entschließt verpaßt allerdings eine der schönsten Etappen des Weges. |
||
Wegen in SpanienDer
„Camino Francés“ ist der
bekannteste
Weg
durch Spanien. Da dieser
Camino immer stärker benutzt wird, gibt es immer mehr Aufmerksamkeit für
andere
Wegen, die auch schon damals
nach Santiago de Compostela führten. Wir beschränken uns auf:
Diese Wegen sind aufgenommen in die Karte hierneben. |
|
|
|
Radfahrer: Erhöhte Vorsicht
beim Befahren der spanischen Strassen! Aufgrund der starken Zunahme des Autoverkehrs und wegen den vielen Baustellen verlangt das Befahren von diversen Teilstrecken von den Radfahrern eine erhöhte Aufmerksamkeit und eine situationsgerechte Fahrweise. |
||
|
|
la Federación Española de
Asociaciones de Amigos del Camino de Santiago la Asociación de Amigos del Camino de Santiago de Sevilla |
|
|
Editorial
Everest El Pais-Aguilar |
||
|
|
LEPERE
Editions Rando Editions Editions Christian Champion ("Manger et dormir") Les Editions du Vieux Crayon ("Miam-miam-dodo") |
|
|
|
the British Confraternity of Saint James |
|
|
Camino
de Santiago Cicerone Press Camino Guides Pilipalapress |
||
|
|
Conrad
Stein Verlag |
|
|
Spanien: der Camino Francés Der Camino Francés hat zwei Startpunkte, beide
an der spanisch-französischen Grenze in den Pyrenäen.
Die beiden Strecken kommen zusammen in Puente la Reina und folgen danach derselben Strecke nach Santiago de Compostela. Fast alle Reiseführer beschreiben beide Startvarianten. |
![]() Roncesvalles: "refugio"
|
|
|
Tipp: eine Alternative für das Schluss der Camino Francés
Als eine Alternative für das sehr stark besuchte Schluss der Camino Francés verweisen wir nach der Vía de la Plata. |
||
|
Spanien: die Caminos del
Norte
|
|
|
|
Tipp: Verbindung mit Wegen in Frankreich Von Saint-Jean-Pied-de-Port kann man über die GR 10 in fünf Etappen nach Hendaye gehen. Dieses Städtchen liegt an der Atlantische Küste, gerade nördlich von Irun, dem Anfangspunkt der nordlichen Caminos. Eine andere Möglichkeit ist, dasz man ab Saint-Jean-Pied-de-Port nach Roncesvalles geht und da die GR 11 nimmt. Diese GR 11 bringt dich in drei Etappen nach Irun. |
||
|
Spanien: der Camino de
Fisterra Informationen
über die Strecke können Sie u.a. bekommen bei dem Pilgerbüro in Santiago
(Adresse: Rúa
do Vilar 1). Sie bekommen da von selbst wenn Sie Ihre „Compostela“
abholen, die Urkunde, die erklärt, daβ Sie den Camino gelaufen oder
mit dem Rad gefahren sind. |
|
|
|
Spanien: die Vía de la Plata Die Via de la Plata hat zwei Schluszvarianten, ab dem Dorf Granja de
Moreruela, ± 40 Kilometer nördlich von Zamora:
|
![]() Sevilla
|
|
|
Tipp:
eine Alternative für
das Schluss der Camino Francés Die Schluszvarianten der Via de la Plata bieten die Möglichkeit, den verkehrsstarken Teil von der Camino Francés zu vermeiden. Verlasse diesen Camino dann bei Astorga und geh südlich nach Granja de Moreruela. |
||
Codex CalixtinusDer
Codex Calixtinus ist einer der ältesten Schriften über den Camino de
Santiago und ein prächtiges Beispiel von der reichen Geschichte dieses
Pilgerwegs. Der Codex datiert schon aus dem 12. Jahrhundert und ist benannt
nach Papst Calixtus II. Natürlich ist viel Aufmerksamkeit gerichtet auf
Jakobus, den Wunder die er getan hat und der Überbringung seines
Leichnames nach Galizien.
|
|
|