Unsere Herberge liegt am Fuss der französischen Pyrenäen, auf der
Kreuzung des Camino’s de Santiago (GR65) und der GR10 die, durch die
Berge, vom Mittelmeer bis zum Atlantik führt.
Das Haus liegt in der
ummauerten Innenstadt, an der historischen Rue de la Citadelle (40).
Das Haus wurde in 1652 gründig restauriert. Die erste Bebauung ist
viele Jahre älter. Der Baustil ist typisch baskisch: dicke
Mauern, prächtige Holzfluren, ein geräumiges Treppenhaus, und in den
traditionellen Farben: rot und weiss. Wir sind wirklich stolz in einem solchen schönen Haus eine Herberge zu
haben.
Unsere Herberge hat vier einfache und stimmungsvolle Zimmer, mit insgesamt
18 Schlafplätzen (2x3, 1x4 en 1x8). Unten ist eine Küche /
“Wanderstube”, ein zweiter Sitzraum, und eine gemütliche Terrasse um
auszuruhen und anderen Gästen zu.begegnen.
Ausserdem gibt es zwei Waschräume (kaltes und
warmes Wasser), zwei Toiletten und zwei herrliche
Duschen. Im Garten hinter dem Haus gibt es noch eine
zweite Terrasse mit Aussicht auf den Ort und in die Berge.
Möglichkeiten und
Preise
Bei
uns können Sie übernachten und abends mit bei Tische sitzen für eine
gemeinsame Mahlzeit. Keine
Verpflichtung natürlich, aber eine schöne Möglichkeit, anderen Pilgern
zu begegnen.
(Natürlich
ist es auch möglich, in einer der vielen Restaurants zu essen). Bei
Reservierungen geben wir Vorrang an Pilger die abends mitessen.
Am Morgen
gibt es ein reichliges Frühstück und bereiten wir gerne ein Lunchpaket
für unterwegs.
Im Gegensatz zu
den spanischen Refugios ist es bei uns möglich zwei Nächte zu bleiben
(oder mehr, falls Sie Krank sind oder Verletzungen haben). Für ruhige oder regnerische Momente stehen eine "Bibliothek"
und Gesellschaftsspiele zur Verfügung.
Radfahrer können ihr Rad sicher abstellen.
Preise:
Übernachtung - € 8; Frühstück
- € 3; Abendessen - € 9 (Wein inklusive); Lunchpaket
- € 3.
Hausregeln
Die wichtigste
Hausregel bezieht sich auf die Nachtruhe. Um 22 Uhr schließen wir die
Herberge und bitten jeden in der Zeit von 22.30 Uhr bis 06.30 Uhr die
Nachtruhe der anderen Pilger zu respektieren. Das bedeutet das Sie nicht
früher als 06.30 Uhr am folgenden Tag weiterziehen können *)
Es ist aber auch nicht nötig, selbst dann nicht, wenn Sie in einer
Tagesetappe nach Roncesvalles laufen wollen. Für diese Etappe braucht man
durchschnittlich 8 Stunden und das Refugio in Roncesvalles öffnet für
ankommende Pilger erst um 16 Uhr. Bis ca. 18 Uhr ist normalerweise dort
immer noch ein Platz zu bekommen. Danach kommen die Pilger mit dem Bus aus
Pamplona an, die hier ihren Weg beginnen wollen. Nun kann es voll oder
voller werden.
Das Frühstück in unserer Herberge gibt es zwischen 06.30 Uhr und 08.00
Uhr. Danach frühstücken die freiwilligen Helfer und beginnen anschließend
mit der Hausarbeit.
Die Herberge ist meist den ganzen Tag geöffnet. Abendessen gibt es um
19.45 Uhr.
*) Zu
Beginn und zum Ende der Saison verschieben wir die angegebenen Frühstückszeiten
um ca. eine halbe Stunde nach hinten, da es noch länger dunkel ist. Wenn
es sehr warm ist, verlegen wir diese Zeit um ca. eine halbe Stunde vor, so
dass das Frühstück dann um 06.00 Uhr beginnt. Jeder kann sich so früher
auf den Weg machen.
Keine
Hunde
Pilger mit Hunden müssen wir leider abweisen. Weil unsere Herberge
relativ klein ist, können Hunde auch aus hygienischen Gründen nicht
aufgenommen werden. In den meisten spanischen Refugios werden auch keine
Hunde aufgenommen. Wenn du deinen Hund mit auf den Weg nehmen möchtest,
berücksichtige dies besonders bei deinen Vorbereitungen.
Reservieren
Das Laufen oder mit dem Rad fahren, von
Tag zu Tag unterwegs sein, paßt unsere Meinung nach am Besten zum „
Geist des Pilgerwegs“.
Vor allem für Pilger die schon länger unterwegs sind, kann es nötig
sein zu reservieren. Besonders in der Hochsaison ist es auf dem GR 65 von
Le Puy-en-Velay angebracht einen Schlafplatz in einer Herberge zu
reservieren. Darum bieten auch wir diese Möglichkeit an. Leider ist es möglich
das Menschen die reserviert haben, nicht kommen und auch nichts von sich hören
lassen. Deshalb haben wir folgende Spielregeln aufgestellt:
- Bitte lesen sie die Abschnitte „ „Möglichkeiten und
Preise“, „Hausregeln“, „Pilgersaison“ und „keine Hunde“.
- Wir halten jeden Tag
einige Plätze für Pilger frei die nicht reserviert haben ( in der
Hochsaison sind diese Plätze natürlich schnell vergeben )
- Weil wir eine relativ
kleine Herberge sind, können
Gruppen von 9 Personen und mehr nicht reservieren. So bleibt genügend
Platz für Einzelpilger, Pilgerpaare und kleine Gruppen die auf dem
Weg sind.
- Es ist nicht nötig eine
Anzahlung zu leisten. Wir gehen davon aus, das Pilger den
getroffenen Regelungen folgen werden.
- Bevor
Sie reservieren, können Sie hier
nachsehen, ob unsere Herberge an dem geplanten Tag schon besetzt ist.
- Zur Reservierung
können sie uns eine email
schicken. Sie erhalten so schnell wie möglich eine Bestätigung von
uns ( Wenn sie innerhalb weniger Tage keine Reaktion von uns erhalten
haben, ist etwas schief gegangen. Bitte mailen Sie uns dann nochmals
an.) Während der Saison können Sie uns natürlich auch anrufen: +33 (0) 5 59 37 24 68
- Machen Sie bei der
Reservierung Bitte folgende Angaben:
-
Vor
und Zuname, sowie den oder die von Ihren Weggefährten
-
Den
Tag und das Datum der geplanten Übernachtung (en)
-
Wie Sie anreisen (zu Fuß oder mit
Rad, Auto,
Taxi oder Zug)
-
Wann Sie
ungefähr ankommen werden
-
Ob Sie am
Abendessen teilnehmen werden
Achtung:
rufen Sie bitte sofort an wenn Sie später ankommen werden als vorher
gedacht. Nur dann behalten wir ihre Reservierung. Ab 15.
Marz können sie reservieren für 2009.
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Anfahrt
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Im
Mittelalter waren Hunger und Durst den Pilgern eine Quälerei. Essen
war oft nicht vorhanden und die Wirte waren nicht immer zuverlässig. So
berichtet ein Pilgerlied über einen Wirt in Burgos der, festgebunden an
einem Pfahl, durchlöchert wurde mit Pfeilen weil er Hunderte von Pilgern
vergiftet hatte.
Unsere
Küche is nahrhaft und gesund. Am Morgen
servieren wir ein ausführliches Früstück. Der Berg soll ja bestiegen
werden. Am Abend trifft sich die internationale Gesellschaft zum häuslichen
Abendessen.
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einer der vielen Rezepten
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Suppe
Aus Hubertas Tagebuch: “den 13. Juni 2000 - San Juan de Ortega - …
Heute Abend essen wir zusammen mit allen Gästen Knoblauchsuppe aus
emaillen Becher. Eine alte Tradition. Die spanischen Männer singen aus
voller Kehle. In einem Moment wähne ich mich im Mittelalter... “
Ein wunderschönes Symbol am Camino: zusammen Suppe essen. Eine
Grundmahlzeit für Pilger: Schlichtheit, Wärme, allen teilen einem Topf.
Am 21. März 2003 feierten wir zusammen mit Familie und Freunden unsere
neuen Frühling. Jobs gekündigt, alle Vorbereitungen getroffen, fertig
zur Abfahrt nach Saint-Jean-Pied-de-Port um dort mit den Umbau unserer
Herberge anzufangen. Sehr symbolisch war das Geschenk von Freunden:
ein selbstgemachtes Suppenbuch, mit mehr als 350 der beliebtesten Rezepten.
Also, möchten Sie gerne mal die Lieblingssuppe meiner Mutter,
von Nelie, Alie oder Peter schmecken …. komm vorbei und geniess. Jeden
Tag eine kulinarische Begegnung mit unseren Freunden und Familie: ein
Suppentopf voller Geschichten!
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